2/16/2017

Deutscher Pazifismus: Mehrheit gegen EU- Militär Aufrüstung ..

Keine neue Kampfeinsätze mehr

Mit 55 Prozent ist über die Hälfte der BRD- deutschen Bürger gegen eine Aufstockung des Bundeswehretats in den nächsten Jahren, wie aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern“ im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz am kommenden Wochenende hervorgeht.

42 Prozent der Befragten befürworteten dagegen eine Erhöhung der Militärausgaben, wobei nur 38 Prozent der Deutschen der Auffassung seien, dass sich die Bundesrepublik künftig stärker als bisher am Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch IS, Islamischen Staat) beteiligen sollte. Für 56 Prozent komme dies gar nicht in Frage.

Laut der Studie befürworteten 50 Prozent, dass Deutschland und die anderen EU-Staaten eine gemeinsame Verteidigungsunion aufbauen und ihre Streitkräfte zusammenschließen sollten. 43 Prozent sprachen sich dagegen aus.
Die Umfrage wurde am 9. und 10. Februar 2017 im Auftrag des Magazins „Stern“ durchgeführt. 1001 Menschen nahmen daran teil.

Derzeit gibt Berlin 1,19 Prozent seines BIP für Verteidigungszwecke aus. Die Nato hatte jedoch 2014 zwei Prozent von allen ihren Mitgliedern beschlossen, was bisher in Europa nur eine Hand voll Länder erfüllen. 

Donald Trumps neue US-Administration macht wieder zunehmend auf diese Forderung der Militärallianz aufmerksam und den europäischen Staaten Druck.

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