2/05/2017

Trumps Verordnung zum Schutz von Ehe, Familie und konservativen Werten




Sensation geleakt: Trumps Verordnung zum Schutz von Ehe, Familie und konservativen Werten.

Ein Leak aus der Trump-Regierung enthüllt Pläne zum Schutz konservativ-christlicher Werte. 
Menschen und Institutionen sollen bevorzugt werden, wenn sie für die traditionelle Ehe und das natürliche Geschlecht einstehen, gegen außerehelichen Sex sind und das Leben ab der Empfängnis schützen wollen 

Aus dem Weißen Haus ist der Entwurf einer neuen Verordnung durchgesickert, die konservativ-christliche Werte politisch fördern und schützen lassen will.
Das betrifft Menschen und Institutionen, die solche Werte hochhalten und dafür möglicherweise Widerstände erfahren. Ihre Überzeugungen sollen in Zukunft von der US-Regierung in allen Lebensbereichen respektiert werden. 
Die LGBT-Community dürfte diese Order, falls sie unterzeichnet werden sollte, als Diskriminierung empfinden. In dem Leak, von dem unter anderem der britische „Independent“ berichtete, ist von Dingen die Rede, die sich wie ein politisch gewünschter Gegenentwurf zu Homo-Ehe, Gendermainstreaming und sexueller Befreiung lesen. 

Im Entwurf steht laut „Independent“ wörtlich:
„… der Glaube, dass die Ehe als die Vereinigung eines Mannes und einer Frau gelten sollte, sexuelle Beziehungen als solche ordnungsgemäß für die Ehe reserviert sind, männlich und weiblich und ihre Entsprechungen sich auf das unveränderliche biologische Geschlecht eines Individuums beziehen, das objektiv bestimmt wird durch Anatomie, Physiologie oder Genetik bei oder vor der Geburt, und dass das menschliche Leben bei der Empfängnis beginnt und in all seinen Stadien Schutz verdient.“

Wer so denkt, soll in Zukunft besonders geschützt werdenDer Verordnungsentwurf möchte den steuerbefreiten Status von Organisationen schützen, die diese Überzeugungen befürworten. Außerdem soll verhindert werden, dass Menschen oder Institutionen Strafmaßnahmen erfahren, falls sie aus Gründen oben beschriebener Überzeugungen etwas tun oder nicht tun. Solch ein Fall wäre zum Beispiel, wenn sich Arbeitgeber aus Glaubensgründen weigern, die Obamacare-Krankenversicherung für ihre Mitarbeiter zu bezahlen, weil diese auch Verhütungsmittel für den Versicherten einschließt.

Ähnliche Streitfälle gab es bereits. 
(Trumps Höchstrichter-Kandidat Neil Gorsuch hat einmal Arbeitgebern, die Obamacare aus oben genannten Gründen verweigerten, Recht gegeben. 








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